LiFePO4 oder Lithium-Ionen-Akku
LiFePO4 und klassische Lithium-Ionen-Zellen besitzen unterschiedliche elektrische Eigenschaften. Die Entscheidung betrifft deshalb nicht nur Kapazität und Preis, sondern auch die Ladeelektronik.
Lithium-Ionen
Typische Li-Ion-Zellen besitzen eine Nennspannung um 3,6 bis 3,7 V und werden je nach Zelltyp bis etwa 4,2 V geladen. Viele kleine Elektronikboards sind für eine einzelne solche Zelle ausgelegt.
LiFePO4
LiFePO4 besitzt eine niedrigere Zellspannung und eine andere Ladeschlussspannung. Ein für klassische 4,2-V-Li-Ion-Zellen ausgelegter Ladechip ist daher nicht automatisch geeignet.
Temperatur
Beide Chemien besitzen zulässige Temperaturbereiche. Besonders das Laden bei niedrigen Temperaturen muss nach Zell- und Ladeelektronikdatenblatt bewertet werden.
Lebensdauer
LiFePO4 wird häufig wegen hoher Zyklenfestigkeit gewählt. Das allein macht einen Akku aber nicht automatisch zur besseren Lösung, wenn Board und Laderegler nicht dazu passen.
Spannungsbereich des Boards
Vor der Wahl muss geprüft werden, welche Eingangsspannung das MeshCore-Board benötigt und ob es direkt aus der Zelle oder über einen Regler versorgt wird.
Solar
Solarregler und Akku bilden ein System. Ein Regler wird nach Zellchemie ausgewählt und nicht allein danach, dass seine Stecker mechanisch passen.
Wiki-Regel
MeshCore Hessen empfiehlt für ein konkretes Repeaterprojekt nur Kombinationen, deren Board-, Akku- und Ladeanforderungen anhand der Herstellerdaten nachvollzogen wurden.
Quellen, Rechte und redaktionelle Prüfung
- MeshCore – offizielle Dokumentation
- meshcore-cli – offizielles Projekt
- Bundesnetzagentur – Allgemeinzuteilungen
- Bundesnetzagentur – Vfg. 91/2025
- MeshCore Wiki DE – ergänzende Communityquelle
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Prüfstand: 18. August 2026