Konfiguration sichern und wiederherstellen
Konfigurationsbackups sparen bei Austausch, Recovery und Firmwaretests viel Zeit. Sie müssen jedoch genauso sorgfältig behandelt werden wie andere Administrationsdaten.
Was dokumentiert werden sollte
Für Infrastruktur gehören mindestens Funkparameter, Knotenname, Regionskonfiguration, Advert-Einstellungen, Firmwareversion und besondere Betriebsparameter in die Dokumentation.
JSON-Export
Die offizielle MeshCore-Webkonfiguration kann Konfigurationen als JSON exportieren und importieren. Das ist hilfreich, um einen definierten Zustand zu sichern oder Einstellungen zwischen Wartungsschritten zu vergleichen.
Sensible Daten
Ein Export kann sensible Konfigurationswerte enthalten. Deshalb wird eine Sicherungsdatei nicht ungeprüft in ein öffentliches Git-Repository oder Wiki hochgeladen.
Versionsbezug
Ein Backup sollte zusammen mit der Firmwareversion gespeichert werden. Eine alte Konfiguration muss nicht vollständig zu einer späteren Firmware passen.
Wiederherstellung testen
Bei wichtiger Infrastruktur ist ein Backup erst dann wirklich wertvoll, wenn bekannt ist, wie es zurückgespielt wird. Testhardware eignet sich dafür besser als ein kritischer Live-Repeater.
Identität
Konfiguration und kryptografische Identität sind nicht zwangsläufig dasselbe. Vor vollständigem Löschen oder Hardwaretausch muss geklärt werden, welche Identitätsdaten erhalten oder neu erzeugt werden.
Quellen, Rechte und redaktionelle Prüfung
- MeshCore – offizielle Dokumentation
- meshcore-cli – offizielles Projekt
- MeshCore Web Config – offizielles Projekt
- MeshCore Wiki DE – ergänzende Communityquelle
Redaktioneller Hinweis: Diese Seite ist eine eigenständige Darstellung für MeshCore Hessen. Sachinformationen wurden anhand der oben genannten Quellen geprüft. Texte, Bilder und die Gliederung des MeshCore Wiki DE wurden nicht übernommen; die Seite wird nur als ergänzende Communityquelle zur Faktenkontrolle genannt. Für technische Details hat die aktuelle offizielle MeshCore-Dokumentation Vorrang. Deutschlandbezogene Funkrechtsangaben werden an den Veröffentlichungen der Bundesnetzagentur geprüft.
Urheberrecht: Technische Begriffe, Protokollnamen, Befehlsnamen, Zahlenwerte und andere notwendige Sachangaben werden unverändert verwendet, soweit dies für fachliche Richtigkeit erforderlich ist. Es werden keine längeren fremden Textpassagen oder Bilder reproduziert.
Prüfstand: 18. August 2026