MQTT-Architektur für MeshCore Hessen
Für MeshCore Hessen eignet sich eine Architektur, bei der Funkzugang, Nachrichtenvermittlung und Webdienste getrennte Aufgaben besitzen.
Funkseite
Ein dedizierter MeshCore-Companion stellt die Verbindung zum LoRa-Netz her. Er wird per USB, BLE oder – bei dafür vorgesehener Firmware – über eine unterstützte Netzwerkschnittstelle mit einem Host verbunden.
Gateway-Host
Ein Raspberry Pi kann dauerhaft neben dem Funkgerät laufen. Dort befinden sich die MeshCore-Anbindung, Automatisierungslogik und bei Bedarf der MQTT-Client.
Broker
Der MQTT-Broker kann auf demselben lokalen System oder auf einem externen Server betrieben werden. Für MeshCore Hessen ist ein externer Broker nur dann sinnvoll, wenn die Dienste von mehreren Standorten darauf zugreifen sollen.
Webserver
Webseite und öffentliche Karte müssen nicht direkt auf das Funkgerät zugreifen. Ein Backend kann ausschließlich die dafür freigegebenen Daten aus MQTT beziehungsweise einer Datenbank lesen.
Ausfallszenario
Fällt der externe Server aus, sollte der Raspberry Pi weiterhin mit MeshCore arbeiten können. Ein lokaler Testbot kann deshalb direkt gegen die MeshCore-Schnittstelle arbeiten und MQTT lediglich zusätzlich für Monitoring verwenden.
Keine ungeprüfte Bridge
Es wird nicht automatisch jedes empfangene Funkpaket ins Internet gespiegelt. Welche Daten exportiert werden, wird nach Funktion, Datenschutz und Sicherheitsbedarf ausgewählt.
Ausbau
Diese Trennung erlaubt später weitere Dienste, ohne die Funkhardware jedes Mal neu programmieren zu müssen.
Quellen und Aktualisierung
Diese Seite wurde eigenständig für MeshCore Hessen formuliert. Offizielle MeshCore-Funktionen werden von projektspezifischen MeshCore-Hessen-Diensten getrennt. MQTT und Bots werden ausdrücklich nicht als zwingender Bestandteil des MeshCore-Protokolls dargestellt.
Letzte inhaltliche Prüfung: 18. August 2026