Solar-Laderegler und MPPT
Der Solar-Laderegler verbindet Panel und Akku kontrolliert. Er muss zur Zellchemie, Panelspannung und gewünschten Ladeleistung passen.
Warum nicht direkt verbinden?
Die Ausgangsspannung eines Solarmoduls ändert sich mit Einstrahlung und Last. Eine Lithiumzelle benötigt dagegen ein definiertes Ladeverfahren. Ein direktes Verbinden ist deshalb bei normalen MeshCore-Solaraufbauten keine geeignete Ladestrategie.
MPPT
Maximum Power Point Tracking versucht, das Solarmodul in einem günstigen Arbeitspunkt zu betreiben. Das kann besonders bei wechselnden Bedingungen die nutzbare Energie verbessern.
Nicht jedes als „Solar“ beworbene Board besitzt einen echten MPPT-Regler.
Eingangsspannung
Die Leerlaufspannung des Panels muss innerhalb der zulässigen Eingangsspannung des Reglers liegen. Dabei sind auch Temperaturabhängigkeiten zu berücksichtigen.
Ladestrom
Ein höherer möglicher Ladestrom ist nicht automatisch besser. Akku, Leiterbahnen, Steckverbinder und thermische Auslegung setzen Grenzen.
Lastversorgung
Einige Regler können Last und Akku getrennt behandeln, andere laden lediglich die Batterie, während das Gerät direkt am Akku hängt. Dieses Verhalten beeinflusst Brownout und Wiederanlauf.
Eigenverbrauch
Bei kleinen Solar-Repeatern kann der Eigenverbrauch des Reglers relevant sein. Ein sehr sparsames Funkboard mit einem ineffizienten Versorgungspfad verliert einen Teil seines Vorteils.
Dokumentation
Für konkrete MeshCore-Hessen-Solarprojekte werden Reglertyp, Zellchemie, Paneldaten, Verschaltung und gemessene Betriebswerte dokumentiert.
Quellen und Aktualisierung
Diese Seite wurde eigenständig für MeshCore Hessen formuliert. Funkrechtliche Angaben wurden gegen die aktuell gültige Allgemeinzuteilung der Bundesnetzagentur geprüft. MeshCore-spezifische technische Angaben wurden mit der offiziellen Projektdokumentation abgeglichen. Werte werden nicht aus älteren Communitytabellen ungeprüft übernommen.
Letzte inhaltliche Prüfung: 18. August 2026